Mountain Wolf Farm Rennteams

Ab der kommenden Saison 2009/10 unterstützt die Mountain Wolf Farm Musher aus der nationalen & internationalen Rennszene. Mit Ausrüstung, internationalen Kontakten, Bekleidung, Futter & Know How versuchen wir so talentierten Mushern und Ihren Teams die Chance zu geben ganz vorne mit zu mischen.

Natürlich werden Interessenten nach strengsten Anforderungen des Tierschutzes, Auftreten & Benehmen gegenüber Hund und Mitstreitern bewertet.

Interessenten können sich bei uns melden und sich mit Ihrem Team vorstellen. Rasse, Kategorien, Verbände, etc. sind dabei völlig egal !











Gratulation an Oli & Gudrun zum tollen 3. Platz in Gafsele !



Wenn der schwedische Schlittenhundeclub in Gafsele zu seinem alljährlichen Open Sleddograce lädt, zieht es alle Musher in das kleine Dörfchen im Herzen Lapplands.

Profis und Neueinsteiger, Offene Teams (mehr als 8 Hunde) und Junioren mit 4 Hunden, kämpfen hier auf der Clubeigenen Rennstrecken um bestmögliche Ergebnisse. Erstmalig nahmen in diesem Winter auch das Team von Gudrun und Oliver Schröder an diesem Rennen teil. In ihrem Kennel, GO-Sleddogs, finden sich zur Zeit 17 Alaskan Huskies. Diese Hunde sind nicht als eigene Rasse anerkannt. Vielmehr sind durch Verbindungen besonders arbeitswilliger Hunde und ständige Selektion, ein Hundetyp geschaffen worden der durch Ausdauer und Geschwindigkeit, seiner sozialen Art und den hohem Bewegungsdrang die Schlittenhundeszene dominiert.

Gudrun und Oliver leben nunmehr seit 10 Jahren in schwedisch Lappland.

Es war die unendliche Natur und die fantastischen Möglichkeiten, den Schlittenhundesport auszuüben, das die beiden Exilwiener in den Norden zog. Seit diesem Winter wurden die beiden von der Mountain Wolf Farm mit einem grosszügigen Sponsoring unterstützt.

Hierfür und auch für die Zukunft ein herzliches Dankeschön!

Am 13. Februar war es dann nun soweit. Mit 10 Hunden gingen Gudrun und Oliver im schwedischen Gafsele an den Start. Die Strecke: 44km lang.

Aussentemperatur: -25C. Die Mitbewerber: die creme del a creme der Mitteldistanz.z.B. Cari Rörström, schwedische Mitteldistanz Championatin der letzten Jahre und Kjell Kieri, seit Jahren immer ganz vorne dabei.

Vor und nach dem Rennen mussten sich alle 35 Rennteilnehmer mit ihren Hunden dem Tierarzt vorstellen. Die vierbeinigen Athleten wurden intensiv auf Ernährungszustand, Muskel- und Gelenkschäden, Puls und Herzfrequenz und evtl. Blessuren an den Pfoten untersucht. Ein kranker Hund darf nicht am Rennen teilnehmen.

Samstag, 09.02 Uhr. 3 - 2 -1 and GO. Oliver ist mit seimen Team auf dem Trail. Dieser war in einem tadellosen Zustand. Lange Steigungen, rasante Abfahrten, vereiste Kurfen und Überholmanöver stellten an Hunde und Musher eine Herausforderung dar. Der reibungslose Ablauf wurde von den Streckenposten gewährleistet. Sie lieferten auch ständige Zwischenzeit- und Platzierungsinformationen an die Rennleitung, die diese auch umgehend an das Publikum am Rennplatz weitergab. Nach ca. 30km wurde Oliver von Cari Rörström, die um 09.04 startete, überholt. Nun hieß es dranbleiben oder Reserven schonen? Oliver entschied sich für letzteres.

Eine Taktik die sich bewähren sollte.

Resultat für Samstag:

1.Platz Kjell Kieri 1:48:01, 2.Platz Cari Rörström 1:51:06 und 3.Platz Oliver Schröder 2:01:49

Sonntag: Oliver startet als 3. Die ausgiebige Nachbereitung am Samstag Abend mit Massagen und Pfotenpflege, und die umsichtige Fahrweise vom Vortag zeigen Resultate. Die Hunde waren hochmotiviert und wir konnten stätig Zeit gutmachen. Nach 20km haben wir aufgeholt. Ein Team direkt vor uns. Kjell Kieri. Seine Hunde machten einen müden Eindruck.

Vielleicht war er am Vortag zu schnell unterwegs? Egal. Eine kurze Ansprache und wir waren vorbei. Jetzt heisst es Abstand gewinnen. Es nicht zulassen, dass Kjell sich von uns mitziehen lässt. Doch seine Hunde konnten unser Tempo nicht mithalten und schnell war er außer Sicht. Jetzt nach vorne schauen und Cari angreifen. Auch sie konnte den Speed vom Vortag nicht halten. Dennoch hat es für uns nicht ganz gereicht. Mit nur 2:34 Minuten Abstand fuhren wir als Zweites Team ins Ziel. Damit haben wir am zweiten Renntag nur 4:10 Minuten zu Samstag verloren. Cari verlor knapp 13min. und Kjell baute um 28min. ab.

Totalresultat also: 1.Platz Cari Rörström mit 03:54:31, 2.Platz Kjell Kieri 04:04:24 und 3.Platz Oliver Schröder 04:07:48

Mit diesem Ergebniss sind wir als Neulinge im Rennzirkus Gafsele sehr zufrieden und zuversichtlich, im kommenden Jahr die Konkurenz ins Schwitzen zur bringen.

Als nächstes steht das Vindelfjällslöpet 210km Anfang März und ein Sprintrennen Anfang April auf dem Plan.

Hej då!



Long Distance Team von Oliver & Gudrun Schröder aus Arvidsjaur/Schweden !



Schlittenhunderennen: ein 8-Hundegespann auf dem Trail, Schnee, eisiger Wind, bittere Kälte, wenig Schlaf, Kräftezehrende Strapazen für Mensch und Tier. Vom dick vermummten Musher sieht man nur die Augen und den weißgewordenen Bart. Er steht auf dem Schlitten und redet leise mit den Hunden, die konstant ihre Geschwindigkeit laufen. Abends am Checkpoint bekommen erst die Hunde nach der anstrenden 90 km Etappe ihre Streicheleinheiten und werden versorgt, bevor der Musher sich um sich selbst kümmert.

Ein Idealbild - und so abenteuerlich es klingt, es ist ein erfüllendes Leben für Oliver und Gudrun, wenn sie mit ihren Alaskans Huskys das Vindelfjällslöpet in schwedisch Lappland fahren. Dieses Mitteldistanzrennen verläuft durch das größte Naturreservat Schwedens - dem Vindelfjäll. Dabei legen die Teams in 3 Tagen 200 km und 3.200 Höhenmeter zurück.

Die Siegerqualitäten, die man angeblich haben muss, um bei diesen Sport vorne mitzuhalten, sind weder bei Gudrun noch bei Oliver zu finden. Brutale Härte und beinharte Führung der Hunde gehören nicht zu unseren Ambitionen. Genau wie die "neuen" Sieger der großen europäischen und amerikanischen Rennen, schwören auch die beiden Exilschweden auf einen bestimmten, aber freundlichen und positiven Führungsstil in ihrem Kennel. "Nur positive Motivation sowohl für den Hund, als auch für den Musher, ist die einzige Metholde um 100%ige Leistung zu bekommen!"

  • 2000 Olivers Auswanderung von Norddeutschland nach schwedisch Lappland und Übernahme eines Touristikunternehmens
  • 2002 lernten sich Gudrun und Oliver in Schweden kennen und eröffnetetn in Giltjaur ihr eigenes Husky- und Abenteuercamp mit 30 Alaskans.
  • 2006 Hochzeit und den Beschluß sich mehr mit den Hunden, als mit den Touristen zu beschäftigen und mit dem Vorhaben eine Familie zu gründen haben die beiden ihr Touristenunternehmen aufgegeben und sich wieder normalen Jobs gewidmet.
  • 2007 Erstes Rennen - Vindelfjällslöpet in Ammarnäs. Mit gleichzeitig 2 Hundeteams fahren sowohl Gudrun, als auch Oliver ihr erstes Rennen.
  • 2008 kommt Sohn Florian zur Welt und es erfolgt ein Umzug in ein selbst gebautes Haus, Nahe Arvidsjaur
  • 2009 Aus dem Vorhaben an mehreren Rennen teilzunehmen. Das Tobakslöpet in Kiruna, wurde kurzfristig aufgrund zu wenigerTeilnehmern abgesagt, Ammundsenrace in Östersund, hatten leider ein paar Hunde einen negativen Teta-Bescheid erhalten. Somit kam leider nur der Start am Vindelfjällslöpet zu stande. Oliver nimmt zum 2 Mal die Herausforderung an und erreicht auf Anhieb den ersten Platz.
  • für 2010 sind Mitteldistanzrennen wie das Tobakslöpet in Kiruna die schwedische Meisterschaft in Åsele, sowie das VFL in Ammarnäs geplant.

Wir freuen uns schon sehr auf die bevorstehende Zusammenarbeit und das Sponsoring der Mountain Wolf Farm aus Österreich und wollen uns gleich auf diesem Wege für die tolle Unterstützung und das in uns gesetzte Vertrauen bedanken.

Gudrun, Oliver, Florian und 20 Alaskan Husky´s